Entwicklungsforum − Ganztag gemeinsam gestalten

Ganztägige Bildung und Betreuung für Kinder im Grundschulalter wird im Land Brandenburg in Kooperation von Schule, Kindertagesbetreuung/Hort und zivilgesellschaftlichen Akteuren umgesetzt. Dafür gibt es bereits Erfahrungen mit gut der Hälfte aller Grund- und weiterführenden Schulen im Land. Mit Beginn des Rechtsanspruchs ab dem 1. August 2026 stellen sich in Brandenburg dennoch neue Herausforderungen, insbesondere mit Blick auf die Notwendigkeit eines chancengerechten und flächendeckenden Qualitätsversprechens in gemeinsamer Verantwortung.

Beim Entwicklungsforum am 19. Februar in Potsdam Griebnitzsee erörterten wir mit den Teilnehmenden, wie die Umsetzung eines qualitativ hochwertigen Ganztags innerhalb der kommunalen Bildungslandschaften gelingen kann und welche Schritte für eine gute Umsetzung als nächstes gegangen werden müssen.

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Anerkennendes Grußwort von Staatssekretär Hendrik Fischer

Allen Beteiligten gilt ein großer Dank, denn Brandenburg hat viel Erfahrung mit dem Thema Ganztag, wie Staatssekretär Hendrik Fischer in seinem Grußwort anmerkt. Formal ist der Ganztagsanspruch bereits erfüllt und wird in der Fläche gut angenommen. Nichtsdestotrotz war und bleibt einiges zu tun: So gab es viele Runden zwischen dem MBJS und den Landkreisen, bei denen alle Beteiligten stets das Interesse der Kinder im Blick hatten. Auch im Aushandlungsprozess zwischen Städte- und Gemeindebund, Landkreistag und MBJS konnten viele konsensuale Ergebnisse erzielt werden. Dabei soll es aber nicht bleiben, denn eine grundlegende Voraussetzung für Kooperation im Ganztag ist der kontinuierliche Austausch aller Beteiligten. Alle sind beim Thema Kooperation gefragt: Schule, Hort und Träger. Nur gemeinsam lässt sich der Weg gestalten zum Ziel, den Zugang zu guter Bildung zu ermöglichen. Entscheidend dafür ist es anschlussfähige Übergänge zwischen der non formalen Bildung und der formalen Bildung in Schule zu schaffen.

Weil hochwertige Ganztagsangebote den Chancenausgleich ermöglichen und positive Auswirkungen auf das gesamte spätere Leben haben, ist es entscheidend, wie die Kinder in ihrer ersten Phase unterstützt werden. Der Ganztag spielt dabei eine besondere Rolle. Wichtig ist es, Betreuung, Bildung und Erziehung zusammenzudenken und ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Dafür ist ein gemeinsames Bildungsverständnis erforderlich, das explizit auch die Eltern miteinschließt.


Wichtige Orientierung zum Einstieg mit Dr. Lena Irmler

Auch Dr. Lena Irmler betont die Notwendigkeit, die Eltern mitzunehmen. Die Referatsleiterin Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung im MBJS zeigte auf, dass möglicherweise mehr Kinder in den Ferienzeiten in den Hort gehen werden. Viele Aspekte müssen dabei berücksichtigt werden wie etwa der Weg von der Schule zum Hort. Neben einem gemeinsamen Bildungsverständnis kann ein von allen geteilter Optimismus zum Ziel führen. Um den Ganztag in Brandenburg zu gestalten, braucht es mehr als den Kooperationsvertrag: Gehen alle Beteiligten in die Kooperation mit der inspirierenden Frage: „Was wäre wenn,…?“, so könnten neue Denkweisen auch neue Chancen ermöglichen. Die Teilnehmenden erfuhren in ihrem Einstiegsvortrag, dass es zusätzlich zum Bildungsplan ergänzende Inhalte zum Hort geben wird, vorhandene Papiere sich in der Überarbeitung befinden und dass verschiedene Fachtage sowie Qualifikationsangebote geplant sind.


Praxis schafft Wissen

Wie der Ganztag derzeit in Brandenburg vor Ort aussieht, erläuterten Vertreter*innen der Landkreise Ostprignitz-Ruppin und Potsdam-Mittelmark. Zunächst gaben Gabriele Zander, Sachgebietsleiterin Kindertagesbetreuung und Maren Dietrich, Qualitätsmanagerin Sachgebiet Kindertagesbetreuung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, Einblicke in die Situation und die Entwicklung des Ganztagsangebotes ihres Landkreises. Im Jahr 2004/2005 wurde die Förderung des Ganztages durch das Landesprogramm von 7 Schulen angenommen, seit 2015 gibt es einen kontinuierlichen Aufbau des Sachgebiets Kita. Seit 2023 berät die Praxisberatung Träger und Leitungen kontinuierlich zu den Themen der Hortarbeit in der Kindertagesbetreuung. Seitdem gibt es bei Einrichtungen und Trägern Abfragen zu unterschiedlichen Themen des Ganztags. Zentrales Instrument im Landkreis OPR ist der Qualitätszirkel Hort, der der Vernetzung, dem Austausch und der kollegialen Beratung dient. Dank des Qualitätszirkels Hort können Themen gemeinsam bearbeitet und ein Problembewusstsein geschaffen werden, was die Grundlage für gemeinsames Handeln ist.

Ebenfalls im Jahr 2004/2005 startete der Landkreis Potsdam-Mittelmark das Thema Ganztag, wie Regina Thinius, Fachdienstleiterin Familienleistungen im Jugendamt, und Stefan Sturzbecher, Jugendhilfeplaner im Landkreis Potsdam-Mittelmark, berichten können. Es wurde das Modell der integrierten Kindertagesbetreuung (IKTB) entwickelt, Partner*innen aus dem Sozialraum einbezogen und als erster Landkreis Brandenburgs wurde nun Potsdam-Mittelmark die Förderung des Programms „Ganztag in Bildungskommunen“ bewilligt. In der Vorstellung ihres Landkreises machten beide deutlich, wie wichtig es ist, kreativ zu sein, sich den Herausforderungen zu stellen und Akteur*innen zusammen zu bringen. Auch sie bestätigten den Titel des Entwicklungsforums mit ihrer Feststellung, dass alle Beteiligten sich dabei auf Augenhöhe begegnen sollten.


Impuls aus der Wissenschaft: Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey

Um die praktische Seite des Ganztags zu ergänzen, wurde für die wissenschaftliche Perspektive Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey, Leiterin der Abteilung Bildung, Entwicklung, Soziale Teilhabe (BEST) am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen, für ihren Impulsbeitrag zugeschaltet. Sie erklärte, wie stark sich die Rolle der Kommune im Bereich Ganztag in letzten Jahren gewandelt hat. Es gibt mittlerweile bessere und besser sichtbare Kooperationen zwischen Hort und Schule. Allerdings findet der Austausch oft nur informell statt und hängt noch zu stark von der Initiative Einzelner ab. findet. Um die Potenziale von Kooperation im Sinne einer koordinierten Förderung der Kinder optimal zu nutzen, sieht Sybille Stöbe-Blossey die Notwendigkeit, sowohl eine gemeinsame Haltung als auch verlässliche Strukturen der Kooperation zu entwickeln, denn beides bedingt einander.

Pädagogische Fachkräfte aus dem Hort und Lehrkräfte brauchen Formate, um sich kennenzulernen und wechselseitiges Vertrauen aufzubauen, um Arbeit gemeinsam zu planen und um sich bei Bedarf kurzfristig auszutauschen. Im Mittelpunkt der Kooperationen sollten Antworten auf die Frage gefunden werden, was Kinder heute für sich und ihre Entwicklung brauchen – und was beide Institutionen dazu beitragen können. Die Professorin betont hierbei: „Es geht nicht nur um die Verlängerung des Unterrichts in den Nachmittag, sondern um non-formale Bildung und die Förderung der Kinder mit Methoden, die ihnen Lernerfahrungen jenseits des Unterrichts ermöglichen.“ Generell sollte ein kommunaler Rahmen entwickelt werden, der den Schulen und Horten sowohl Orientierung als auch genug Freiheit gibt. Immer mehr gute Beispiele zeigen, dass Kommunen eine zentrale Rolle für die Weiterentwicklung eines guten Ganztags spielen können.


Austauschphase

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Worin sich alle Redner*innen bisher einig waren, wurde nun in einer Arbeitsphase mit konkreten Umsetzungsideen ergänzt. In der Austauschphase konnten alle Teilnehmenden sich in zwei Runden anhand relevanter Bausteine des Ganztags, wie Bildungspartner, Bildungsorte, Strukturen und Rahmenbedingungen, Qualifizierungen und den Anforderungen an einen inklusiven Ganztag austauschen. In dieser Phase wurden die jeweiligen Themen vertieft, Perspektiven ausgetauscht und Inspirationen eingeholt.


Tisch zu den Bildungsorten

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Der Tisch zu den Bildungsorten kam zum Ergebnis, dass Akteur*innen wie Kultureinrichtungen, Vereine, Naturschutz, Schule und Hort, Familien sich in verschiedenen Konstellationen zu den jeweiligen Themen wie etwa Schulweg, außerschulische Angebote oder Alltagssituationen abstimmen sollten. Alle Akteur*innen, die Teil einer Gemeinde sind, sollen beteiligt werden. Der Ganztag sollte an Orten angeboten werden, die eine gute Qualität haben und flexibel sind. Schulen sollten ihrerseits so gebaut/umgebaut werden, dass sie für vielfältige Ganztagsangebote genutzt werden können.

Tisch zu Bildungspartner*innen

Die Teilnehmenden dieses Tisches erkannten, dass es für den Ganztag viele Partner*innen braucht, die Lust haben sich zu beteiligen: Je breiter und bunter ihr Angebot, desto wichtiger wird die Koordination, die gemeinsam formulierten Zielen folgen sollte. Auch wenn der Wunsch nach großer Angebotsvielfalt allerorten groß ist, so ist allen Teilnehmenden klar, dass es diesbezüglich deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land gibt und sich bei letzterem auch die Herausforderungen der Wege stellt. In jedem Fall sollten alle Bildungspartner*innen, die vor Ort verfügbar sind, auch eingebunden werden. Um die Ballung der Ganztagsangebote wie etwa AGs am Nachmittag aufzulockern, wurde diskutiert, ob eine Verschränkung von Angeboten am Vormittag und Nachmittag möglich ist, was wiederum weitere Fragen aufwirft: Ist Schule hierfür flexibel genug? Was bedeutet dieser Ansatz für die Einbindung von Ehrenamtlichen, die eventuell am Vormittag keine Zeit haben?

Wer darf überhaupt Angebote machen und welche Mindestanforderungen sollten diese erfüllen? Wie kann der Kinderschutz sichergestellt werden? Erwähnt wurde zudem, dass es offene, niedrigschwellige Angebote ohne Vertragsbindung und wöchentliche Verpflichtung zur Teilnahme brauche. Zu den erwähnten Bildungspartner*innen zählten Akteur*innen aus den Bereichen Kunst, Museen, Theater, Kino, Bibliothek, Musik, VHS, Forstamt, Ehrenamt, Eltern, Privatpersonen, Sport, Vereine, Jugendclubs, Jugendherberge, Kirchengemeinden sowie Wirtschaft, Gastro und Ernährung.

Tisch zu Rahmenbedingungen und Strukturen

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Am Tisch zu Rahmenbedingungen und Strukturen wurden Ansätze aus den Impulsen zuvor aufgegriffen, denn laut den Teilnehmenden bedarf es einer gemeinsamen Haltung, Offenheit und auch einer gemeinsamen Sprache der Partner*innen. Das gilt für die Institutionen Schule und Jugendhilfe ebenso wie die Bereiche in der Kreisverwaltung oder Stadt. Weiterhin braucht es eine Abstimmung zwischen dem Jugendamt, den Gemeinden als Träger der Kindertagesbetreuung und der Schulen und der Schulaufsicht. Diese Abstimmung ließe sich in Arbeitsgruppen oder Steuergruppen umsetzen, wobei klar sein muss, wer die Initiative übernimmt, wer einlädt und wer die Runden moderiert. Besonders für Landkreise ist dabei relevant, dass es zusätzlich eine Abstimmung mit den öffentlichen und freien Trägern der Kindertagesbetreuung braucht. Allen war bewusst, dass die Perspektive der Kinder eine zentrale Rolle spielen und Ausgangspunkt für die Planung sein muss.

Tisch zu Qualifizierungen

Kein Ganztag ohne qualifiziertes Personal: Als besonders relevant wurden Tandemfortbildungen eingestuft, die Schule und Hort adressieren. Für diesen Prozess braucht es einerseits Verständnis über beide Bereiche. Andererseits sollte Offenheit auf Leitungs- und Arbeitsebene bestehen, was sich wiederum in den Fort- und Weiterbildungsangeboten widerspiegeln sollte. Auch beim Thema Qualifizierungen ist Kooperation das A und O: Regionale Vernetzung etwa zwischen Schul- und Jugendamt ermöglicht den Austausch über Angebote sowie eine strategische Abstimmung zu Bedarfen. Für solche Vernetzungs- oder Austauschformate und auch Fortbildungsstrukturen braucht es verlässliche Partner wie das LIBRA, das SFBB oder kobra.net. Themen solcher Qualifizierungen sowohl für pädagogische Fachkräfte als auch die Steuerungsebene könnten Kinderschutz, Daten, Mediation und Gute-Praxis-Beispiele sein. Weitere Themenbedarfe sollten gemeinsam identifiziert werden, wobei Qualifizierung als Nebeneffekt die Stärkung des Wir-Gefühls haben.

Tisch zu inklusivem Ganztag

Beim Thema Inklusion wurde zunächst darauf eingegangen, welche Schul- und Hortformen optimal wären. Die Ansatzpunkte waren vielfältig: Förderschulen als Ganztagsschulen, eine inklusive Regelschule und auch die Auflösung der Förderschule wurden als Ideen eingebracht. Auch an diesem Tisch wurde Kooperation als Grundlage des Erfolgs erkannt: So sollten idealerweise Förderschulen mit Regelschulen und Regelhorten kooperieren. Doch auch die Herausforderungen beim gleichzeitigen Besuch einer Förderschule einerseits und eines Regelhorts andererseits wurden deutlich: Es brauche Lösungsansätze bei der Aufnahme von Kindern mit besonderen Bedarfen in den Hort, der am gleichen Ort sein sollte wie die Schule. Im anderen Fall müssten die Transportzeiten adäquat berücksichtigt werden und hierbei auch Betreuungszeit während des Transports beachtet werden. Die Finanzierung und das Fachpersonal wurden als wichtige Voraussetzungen benannt.

Es wurde auch sehr konkret mit Hinweisen etwa darauf, dass statt dem tatsächlichen Alter der Entwicklungsstand des Kindes berücksichtigt werden sollte. Das zahlt auch auf das Ziel ein, die Kindbezogenheit mehr in den Fokus zu rücken. In Bezug auf die Eltern wurde festgestellt, dass es mehr Zeit geben sollte, um sie zu begleiten. Sie sollten zudem besser informiert werden, welche Ansprüche sie stellen können. Als Voraussetzung für einen inklusiven Ganztag wurden die Bausteine multiprofessionelle Teams, kleine Gruppengrößen sowie Therapie- und Rückzugsräume vor Ort individuiert.

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Moderierter Austausch zu den Arbeitsergebnissen und Handlungsoptionen und Abschluss

Die Arbeitsergebnisse und Handlungsoptionen konnten im Anschluss in einen moderierten Austausch mitgenommen werden, in dem die unterschiedlichen Perspektiven noch einmal dargelegt wurden. So stellte Dr. Stefan Baufeld, Referent für Schule, Bildung, Kita, Sport und Verfassungsrecht, Städte- und Gemeindebund Brandenburg, fest, dass der Ganztag von den Mitgliedern auf qualitativ hohem Niveau gewollt ist, dafür aber auch passende Rahmenbedingungen erforderlich sind. Es gibt viele Arbeitskreise zur Qualitätsentwicklung, in denen gute Ergebnisse erzielt werden. Die vielfach erwähnten Kooperationen sollten weniger bürokratisch gestaltet und der Ausbau von Betreuungsstunden verwaltungsärmer sein. Weiterhin wäre es hilfreich, wenn bei baulichen Fragen ein stärkerer Austausch mit dem Land bestünde.

Dr. Lena Irmler stellte ihrerseits fest, dass es eine bessere Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe bräuchte, die zwar moderiert, aber nicht erzwungen werden könnte. Sie sieht trotz der Weiterentwicklungen und Verschränkungen weiterhin eine bessere Kooperation des pädagogischen Personals und der Lehrkräfte des Landes. „Wir müssen Brücken bauen an den Stellen, an denen wir Schluchten haben“, so Dr. Lena Irmler.

Die Moderatorin Katrin Kantak, Geschäftsführung bei kobra.net, wies darauf hin, dass es im Land bereits gute Erfahrungen in einem solchen Brückenbau gibt. So unterstützt die bei kobra.net angesiedelte Landeskooperationsstelle Schule – Jugendhilfe Fach- und Leitungskräfte in Schule und Jugendhilfe im Land Brandenburg dabei, Kinder und Jugendliche durch ein abgestimmtes bzw. gemeinsames Voranschreiten noch besser unterstützen zu können. Gefördert durch das MBJS übernimmt die Landeskooperationsstelle u.a. in regionalen Steuergruppen von Jugend- und Schulamt eine moderierende Rolle.

Als Vertreterin der Landkreise bemerkte Anne Baaske, Dezernentin für Kinder, Jugend und Familie, Landkreis Potsdam-Mittelmark, dass es ein neues Verständnis innerhalb der Verwaltung gibt. Sie forderte mehr Flexibilität, Mut, Zeit und die Haltung „Wir fassen die Dinge an und legen los“. Sie betonte im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe auf Kommunenebene und dem MBJS auf Landesebene, dass es eine gemeinsame Haltung braucht. Sie erklärte, dass Potsdam-Mittelmark mit der Teilnahme am Förderprogramm „Ganztag in Bildungskommunen“ einen wichtigen Schritt gegangen ist. Zu den bereits vorhandenen, sehr starken Strukturen, auf die man aufbauen kann, gehört beispielsweise eine solche regionale Steuergruppe Schule-Jugendhilfe.

Referentin Chloé Frenzel konnte in diesen Austausch die wichtige Perspektive des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) einbringen. Sie sehe eine große Herausforderung in der notwendigen Zusammenarbeit auf allen Ebenen – BMBFSFJ, MBJS, Kommunen. Die Berücksichtigung der Kommunen sei bei der Entwicklung von Programmen besonders wichtig. Sie betonte, dass der „Blick von außen“ hilft, und dass dieser beispielsweise durch die REAB Brandenburg in Form von Best-Practice-Beispielen an die Bildungsmanager*innen herangetragen werden, die den Ganztag koordinieren. Und darüber hinaus bietet die REAB Brandenburg weitere Unterstützung wie beispielsweise durch die Fachberatung, Prozessbegleitung oder durch themenbezogene Veranstaltungen. Dank Vernetzung und Wissenstransfer könne das gemeinsame Verständnis für den Ganztag reifen und neue Impulse gegeben werden.


Material


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