10. Spitzengespräch zum kommunalen Bildungsmanagement
Vom Nebeneinander zum Miteinander – auch mit knappen Ressourcen. Bildungsziele im Mehrebenensystem gemeinsam implementieren.
Jährlich laden wir Oberbürgermeister*innen, Landrät*innen, Dezernent*innen und Amtsleitungen für die Bereiche Bildung, Jugend und Soziales sowie Vertreter*innen des BMBFSFJ und des MBJS zu einem Dialog zum kommunalen Bildungsmanagement ein. In diesem Jahr sind ebenfalls Dezernent*innen für Finanzen eingeladen.
Aus aktuellem Anlass wenden wir uns der Fragestellung zu, wie trotz knapper werdender Ressourcen, Bildung im Sinne des lebensbegleitenden Lernens vor Ort bearbeitet und hierfür die Ebenen Bund, Land und Kommune nachhaltig und zukunftsorientiert zusammenwirken können.

Ziel der Veranstaltung
Mit Interesse beobachten wir die aktuelle Entwicklung eines ko-konstruktiven Bildungsföderalismus, der eine neue Form der Zusammenarbeit von Bund und Ländern in Bildungsfragen ermöglicht. Dabei spielt auch die Einbindung der kommunalen Ebene eine zentrale Rolle. Zugleich erfahren wir in unserer Begleitung der Landkreise und kreisfreien Städte, dass freiwillige Aufgaben angesichts angespannter Haushaltslagen zunehmend unter Druck geraten und wichtige Bildungsthemen und ihre Verantwortungsübernahme herunterpriorisiert werden. Dieser Ausgangslage wollen wir uns in der zweitägigen Veranstaltung widmen. Wir erörtern, wie Bildungsziele zukünftig auch mit knappen Ressourcen nachhaltig implementiert und bearbeitet werden können. Dabei thematisieren wir, wie eine passende Governance-Struktur helfen kann, die spezifischen Anforderungen vor Ort mit dem kommunalen Bildungsmanagement zu bewältigen.
Folgenden Fragen werden wir bei der Veranstaltung nachgehen
- Was wurde im Bereich des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements bislang erreicht und vor welchen Herausforderungen stehen wir in Bezug auf die kommunale Gestaltung von Bildung?
- Welche Trends erwarten die kommunalen Haushalte in Brandenburg und was bedeutet dies für den Umgang mit freiwilligen kommunalen Leistungen?
- Welche Anforderungen ergeben sich daraus an den Dialog, die Verantwortung und gemeinsame Gestaltung von Bildung im Mehrebenensystem?
- Welche Erkenntnisse und Erfahrungen können wegweisend für Brandenburg sein?
Freuen Sie sich auf Perspektiven und Impulse von
- Gordon Hoffmann, Minister für Bildung, Jugend, Sport in Brandenburg
- René Wilke, Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Brandenburg
- Dr. Catrin Hannken, Abteilungsleiterin berufliche Bildung und lebensbegleitendes Lernen, BMBFSFJ
- Prof. Dr. René Geißler, Professor für öffentliche Verwaltung, Technische Hochschule Wildau
- Prof. Dr. Birgit Reißig, Leiterin der Außenstelle des Deutschen Jugendinstituts in Halle
- Dr. Martina Diedrich, Leiterin des Governance-Zentrums im CHANCEN-Verbund, DIPF
- Sabine Süß, Leiterin der Koordinierungsstelle des Netzwerkes Stiftungen und Bildung
u.v.m.
Seien Sie dabei!
Nutzen Sie den besonderen Charme des Spitzengespräches und die Möglichkeit, frei von den täglichen Arbeitsroutinen die für die Regionalentwicklung relevanten Bildungsthemen ko-konstruktiv und ebenenübergreifend zu erörtern.
Das Spitzengespräch der REAB Brandenburg ist ein seit mehreren Jahren bewährtes Format zum Austausch und Netzwerken für Spitzenvertreter*innen der Brandenburger Landkreise und kreisfreien Städte mit Vertreter*innen des Bundes, des Landes und der Wissenschaft.
vorläufiges Programm (Änderungen sind vorbehalten)
Donnerstag 08. Oktober 2026
14:30 Uhr
Ankommen
15:00 Uhr
Begrüßung und Perspektiven auf das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement in Brandenburg
- Dr. Catrin Hannken, Abteilungsleiterin berufliche Bildung und lebensbegleitendes Lernen, BMBFSFJ
- Gordon Hoffmann, Minister für Bildung, Jugend und Sport
- René Wilke, Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt
15:45 Uhr
Inspirationsimpuls
Lage und Trends der kommunalen Haushalte in Brandenburg. Einflussfaktoren, Szenarien und Schlussfolgerungen für den Umgang mit freiwilligen kommunalen Leistungen.
- Prof. Dr. René Geißler, Professor für öffentliche Verwaltung TH Wildau
16:45 Uhr
Kommunale Strategien in der Steuerung von freiwilligen Aufgaben auch mit knappen Ressourcen
- Anne Baaske, Dezernentin für Kinder, Jugend und Familie, Landkreis Potsdam-Mittelmark
- Henryk Wichmann, Dezernent für Jugend, Arbeit, Soziales und Gesundheit, 2. Beigeordneter, Landkreis Uckermark
17:15 Uhr
Ge(h)spräche im Grünen
Welche Handlungsspielräume sehen Sie in Bezug auf die kommunale Bildungssteuerung in Anbetracht zunehmend knapper werdender Ressourcen?
18:00 Uhr
Kulinarische Stärkung im Schlossrestaurant
19:30 Uhr
Praxisblick mit moderiertem Austausch
Bildungsziele in der Kommune erfolgreich implementieren. Kohärenz durch Kooperation – Anforderungen und Gelingensbedingungen.
- Nadejda Pondeva, Amtsleitung Bildungsbüro StädteRegion Aachen
- n.n.
- n.n.
21:00 Uhr
Programmende Tag 1 mit offenem Ausklang
Freitag 09. Oktober 2026
08:30 Uhr
Ankommen
08:45 Uhr
Inspirationsimpulse
Zwischen Bilanz und Aufbruch: Bildungsmanagement für mehr Chancengerechtigkeit. Erfahrungen und Impulse aus mitteldeutschen Kommunen
- Prof. Dr. Birgit Reißig, Leiterin der Außenstelle des Deutschen Jugendinstitutes in Halle
Erfahrungen und Erkenntnisse einer ebenenübergreifenden und zielorientierten Governance-Struktur im CHANCEN-Verbund und Perspektiven für weitere Themen (Arbeitstitel)
- Dr. Martina Diedrich, Leiterin des Governance-Zentrums im CHANCEN-Verbund, DIPF
10:30 Uhr
Kaffeepause
11:15 Uhr
Blick in die Praxis
Zielorientierung im Mehrebenensystem im Kontext des Landesprogramms der Bildungsregionen
- n.n.
12:00 Uhr
Blick auf das Naheliegende
Vom Nebeneinander zum Miteinander, damit Bildung vor Ort gelingt: Anforderungen an Dialog, gegenseitige Verantwortung und gemeinsame Gestaltung im Mehrebenensystem.
- Sabine Süß, Leitung Koordinierungsstelle Netzwerk Stiftungen und Bildung
- n.n.
12:45 Uhr
Ausblick
13:00 Uhr
Gemeinsames Mittagessen
14:00 Uhr
Ende des Spitzengesprächs
Anmeldung
