Landkreis Märkisch-Oderland
Bildung im ländlich geprägten Oderraum
Märkisch-Oderland liegt im Osten Brandenburgs an der Grenze zu Polen und ist zugleich eng mit der Metropolregion Berlin verbunden. Gemeinsam mit dem Landkreis Oder-Spree und der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) gehört er zur Region Oderland-Spree, einem bedeutenden Wirtschafts- und Planungsraum im östlichen Brandenburg.
Der Landkreis ist geprägt von ländlichen Räumen, kleineren Städten und einer dezentralen Bildungslandschaft. Im Oderbruch prägen weite Wege und geringe Siedlungsdichte die Rahmenbedingungen für Bildung und Ausbildung. Im Berliner Umland mit seiner hohen Siedlungsdichte bleibt die Bereitstellung von wohnortnahen Schulplätzen eine andauernde Herausforderung. Schulstandortentwicklung, regionale Zusammenarbeit und digitale Angebote unterstützen die Sicherung wohnortnaher Bildungsangebote. Schulen, Volkshochschulen und weitere Bildungsträger leisten einen wichtigen Beitrag für Qualifizierung, berufliche Orientierung, Fachkräftesicherung und lebenslanges Lernen im Landkreis.
Aktuelle Handlungsfelder:
- Weiterentwicklung der Bildungsangebote in Kooperation mit kreisangehörigen Kommunen
- weitere Gestaltung des ausdifferenzierten Bildungsangebotes hinsichtlich der sonderpädagogischen Förderschwerpunkte
- Weiterentwicklung des tabletgestützten Unterrichts an den kreislichen Gymnasien
Ziel- bzw. Kooperationsvereinbarung mit der REAB Brandenburg:
- seit Januar 2025

Schulverwaltungs-, Kultur- und Sportamt
Das Schulverwaltungsamt des Landkreis Märkisch-Oderland ist Ansprechpartner für Schule, Sport, Kultur und Erwachsenenbildung im Landkreis. Zu seinen Aufgaben gehören die Organisation und Ausstattung der Schulen, die Schülerbeförderung sowie die Unterstützung kultureller und sportlicher Angebote. Gemeinsam mit Schulen, Vereinen und weiteren Partner*innen schafft das Amt verlässliche Rahmenbedingungen für Bildung und gesellschaftliches Leben im Landkreis.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Amts ist die Erwachsenenbildung. Hierzu gehört das Zentrum für Erwachsenenbildung und Medien (ZEM) mit Landwirtschaftsschule, Volkshochschule und Medienzentrum. Mit seinen vielfältigen Bildungs- und Beratungsangeboten begleitet das ZEM Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und unterstützt lebenslanges Lernen im Landkreis Märkisch-Oderland.
Mitarbeitende:
- Tobias Seyfarth – Leiter des Schulverwaltungs-, Kultur- und Sportamts
- Corinna Görner – Leiterin des Fachdienstes Bildung und Kultur sowie des ZEM
Schulverwaltungs-, Kultur- und Sportamt
Puschkinplatz 12
15306 Seelow
Telefon: +49 3346 850 6801
Material
Schulentwicklungsplanung – 1. Teilfortschreibung 2023/24 bis 2028/29
Die 1. Teilfortschreibung der Schulentwicklungsplanung des Landkreis Märkisch-Oderland befasst sich mit der zukünftigen Entwicklung der Schullandschaft bis zum…
Schulentwicklungsplanung – 6. Fortschreibung 2020/21 bis 2024/25
Die 6. Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung des Landkreis Märkisch-Oderland beschreibt die Entwicklung der Schulen bis 2028/29. Themen sind steigende…
Kooperation von Märkisch-Oderland und REAB
Kooperationsvereinbarung
Im Januar 2025 unterzeichneten die REAB Brandenburg und der Landkreis Märkisch-Oderland eine Kooperationsvereinbarung zur Weiterentwicklung der Bildungslandschaft im Landkreis. Die vom Landkreis definierten Schwerpunkte der Zusammenarbeit liegen in der Weiterentwicklung der Bildungsangebote in Kooperation mit den kreisangehörigen Kommunen sowie in der weiteren Ausgestaltung eines differenzierten Bildungsangebotes im Bereich der sonderpädagogischen Förderschwerpunkte.
Auftaktgespräch
Im Mai 2026 fand ein Auftaktgespräch zwischen dem Landkreis Märkisch-Oderland und der REAB Brandenburg zu aktuellen Entwicklungen im Bildungsbereich statt. Im Mittelpunkt standen die Schulentwicklungsplanung im Landkreis sowie die weitere Zusammenarbeit mit der REAB Brandenburg. Die aktuelle Schulentwicklungsplanung gilt bis zum Schuljahr 2028/29. Mit Blick auf mögliche Veränderungen der Schulstandorte ab 2030 wurde die Bedeutung einer abgestimmten Schulentwicklungsplanung im ländlichen Raum hervorgehoben. Weitere Themen des Austauschs waren die berufliche Bildung, das Landesprogramm „Türöffner: Zukunft Beruf“, der Aufbau von Co-Working-Spaces sowie die Nutzung und Auswertung von Bildungsdaten im Landkreis.
