Demokratiebildung/politische Bildung
Politische Bildung ist ein notwendiger Bestandteil der freien und offenen Gesellschaft und dient der Stärkung der Demokratie. Sie ist unparteiisch, aber nicht wertfrei. Als Grundlage dient die freiheitlich demokratische Grundordnung des Grundgesetzes. Ihr Ansatzpunkt ist dort, wo Demokratie gefährdet sein könnte. Sie schafft zudem die Voraussetzung, dass Grundrechte von allen Bürger*innen wahrgenommen werden, umfasst eine politische Willensbildung, bildet die Grundlage für Partizipation und Beteiligung und gilt als wichtiger Kern der schulischen und außerschulischen Bildung. Kommunen sind wichtige Koordinatoren, wenn es darum geht, gesamtkommunale Bildungsprozesse für Demokratiebildung zu organisieren.

Relevanz für Brandenburg
- Entwicklung der politischen Landschaft erfordert Demokratieverständnis.
- Partizipation dient der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
- Zuwanderung aus dem In- und Ausland erfordert Toleranz sowie ein gemeinsames Werteverständnis.
- Gesellschaftliche Veränderungs- und Transformationsprozesse zeigen hohen Bedarf an politischer Bildung.
Material
Praxisbeispiele für kommunale Steuerung
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Akteur*innen und Netzwerke im Land Brandenburg
- demos Brandenburgisches Institut für Gemeinwesensberatung
- Gesellschaft für Europa- und Kommunalpolitik e.V.
- Koordinierungsstelle Tolerantes Brandenburg
- Landeszentrale für politische Bildung
- Landesarbeitsgemeinschaft für politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg e.V.
- Politisches Bildungsforum Brandenburg e.V. (KAS)
- Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA)
Kontakt
Katharina Vogel
FACHBERATIN
für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), non-formale Bildung und sozialräumliches Bildungsmonitoring
Tel.: 0331 – 7048 8305
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